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Privatsphäre schützen

PRIVATSPHÄRE · PRAKTISCHE HILFE

Die eigene Privatsphäre im digitalen Alltag schützen

Ob beim Online-Einkauf, bei der Nutzung sozialer Netzwerke oder beim Anmelden bei einem digitalen Dienst: Persönliche Informationen sind wertvoll. Betrügerische Angebote, Datenlecks und unübersichtliche Einstellungen können dazu führen, dass wir die Kontrolle über unsere Daten verlieren. Diese Seite stellt ausgewählte, unmittelbar nutzbare Angebote vor und erklärt, was sie leisten – und wo ihre Grenzen liegen.

Ein wichtiger Grundsatz

Ein einzelnes Online-Prüfwerkzeug bietet keine vollständige Sicherheit. Kombinieren Sie technische Prüfungen mit gesundem Misstrauen, sicheren Anmeldeverfahren und bewusstem Umgang mit Ihren Daten.

Schnell zum passenden Thema

Betrügerische Online-Shops erkennen

Ein täuschend echt gestalteter Shop kann Bestellungen entgegennehmen, ohne jemals Ware zu liefern. Auch persönliche Daten und Zahlungsinformationen können dabei in falsche Hände geraten. Bevor Sie bei einem unbekannten Anbieter einkaufen, lohnt sich deshalb ein kurzer Sicherheitscheck.

Fakeshop-Finder der Verbraucherzentralen

Prüfen Sie die Internetadresse eines Online-Shops. Die Ampelbewertung zeigt Auffälligkeiten, ersetzt aber keine eigene Prüfung. Achten Sie besonders auf Impressum, Zahlungsarten, sehr niedrige Preise und ungewöhnliche Internetadressen.

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Hilfe bei Fakeshops

Wenn Sie bereits bestellt oder bezahlt haben: Belege sichern, Zahlungsdienstleister beziehungsweise Bank sofort kontaktieren und gegebenenfalls Anzeige erstatten.

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Prüfen, ob persönliche Daten in Datenlecks auftauchen

Bei Angriffen auf Online-Dienste können E-Mail-Adressen, Passwörter oder andere persönliche Informationen offengelegt werden. Ein Treffer bedeutet nicht automatisch, dass Ihr aktuelles Konto übernommen wurde – er ist jedoch ein Anlass, Zugangsdaten und Kontosicherheit zu überprüfen.

Have I Been Pwned

Überprüft, ob eine eingegebene E-Mail-Adresse in bekannten und erfassten Datenlecks auftaucht. Ein negatives Suchergebnis garantiert nicht, dass die Adresse nirgendwo kompromittiert wurde.

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Mozilla Monitor

Bietet ebenfalls eine Prüfung auf bekannte Datenlecks und erklärt mögliche nächste Schritte. Für zusätzliche Überwachungsfunktionen können eine Anmeldung und weitere Angaben erforderlich sein.

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Phishing und gefälschte Nachrichten durchschauen

Betrüger versuchen über E-Mails, SMS, Messenger oder Anrufe, Zugangsdaten, Zahlungsinformationen oder Einmalcodes zu erlangen. Besonders gefährlich sind vermeintlich dringende Aufforderungen, angebliche Kontosperren und Links auf nachgeahmte Anmeldeseiten.

Phishing-Radar der Verbraucherzentralen

Zeigt aktuelle Beispiele für betrügerische Nachrichten. Prüfen Sie verdächtige Aufforderungen immer über die selbst aufgerufene offizielle Website oder App – niemals über den zugeschickten Link.

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Online-Konten besser absichern

Der wichtigste Basisschutz sind einzigartige, lange Passwörter oder Passkeys sowie eine zusätzliche Absicherung wichtiger Benutzerkonten. Besonders für E-Mail-Postfächer ist das entscheidend: Über sie lassen sich häufig weitere Konten zurücksetzen.

BSI – Sicherheit für Verbraucherinnen und Verbraucher

Offizielle Informationen rund um Passwortsicherheit, Zwei-Faktor-Authentisierung, Geräteupdates, Datensicherung und Schutz vor Online-Betrug. Nutzen Sie die Suche der BSI-Website für das gewünschte Thema.

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Datensparsame Apps und digitale Gewohnheiten

Datenschutz beginnt bei alltäglichen Entscheidungen: Welche App benötigt wirklich Zugriff auf Kontakte oder Standort? Welche Cookies sind nötig? Welche Informationen sollen in sozialen Netzwerken öffentlich sein? Weniger Berechtigungen und bewusst gewählte Dienste senken die Angriffsfläche.

Privacy Friendly Apps – KIT/SECUSO

Das Forschungsprojekt stellt datenschutzfreundliche Android-Apps vor, die auf unnötiges Tracking verzichten und deren Quellcode überprüfbar ist.

Privacy Friendly Apps – KIT/SECUSO öffnen (externe Website)

Wenn bereits etwas passiert ist

  1. Bei kompromittierten Konten: Passwort über die echte Website ändern, andere Sitzungen abmelden und eine zusätzliche Anmeldungssicherung aktivieren.
  2. Bei möglichen betrügerischen Zahlungen: umgehend Bank beziehungsweise Zahlungsdienstleister informieren und verfügbare Schutzverfahren prüfen.
  3. Bei Schadsoftwareverdacht: betroffene Geräte nicht bedenkenlos weiterverwenden, fachliche Unterstützung organisieren und Zugangsdaten von einem vertrauenswürdigen Gerät ändern.
  4. Belege, Nachrichten und Internetadressen für eine mögliche Anzeige oder Beschwerde sichern.

Datenschutzhinweis: Die verlinkten Dienste werden von externen Stellen betrieben. Beim Aufruf gelten deren eigene Datenschutzinformationen. Bei der Überprüfung einer E-Mail-Adresse wird diese an den jeweiligen Prüfdienst übermittelt; geben Sie keine fremden Adressen ohne berechtigten Anlass und keine Passwörter in beliebige Prüfseiten ein.

Die Übersicht ist eine Orientierungshilfe, keine Garantie für die Sicherheit eines Dienstes und keine individuelle Rechtsberatung.

Weiterführende Informationen

Weitere praktische Schutzmaßnahmen betreffen sichere Online-Konten und den Umgang mit digitaler Gewalt. Passwörter und Passkeys · Hilfe gegen Hass im Netz.

IHRE DATENSCHUTZEINSTELLUNGEN

Sie entscheiden.

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